… yogiert!

Letzten Sonntag habe ich an einem Yoga-Workshop teil genommen. Witziger Weise habe ich über Facebook eine ehemalige Schulkameradin (Abi-Jahrgang) wieder getroffen und sie bot als Yogalehrerin diesen Workshop an.

Das kam mir wie gerufen, da ich schon mindestens 2 Jahre kein Yoga gemacht habe und ich es generell für eine tolle Sache halte. Ich trainiere zu einseitig und Yoga ist eine prima Komplementärsportart zum Laufen. Ausserdem macht man für seinem Körper ganzheitlich etwas Gutes und es entspannt sooo schöööön.

Ich bin völlig talentfrei, was das Verbiegen von Gliedmassen in allen Himmelsrichtungen angeht. Ich bekomme weder das Bein hinter meinem Kopf (zuletzt vielleicht mal mit 12 Jahren) noch kann ich meine Fusszehen umfassen („Vorwärtsbeuge“) und mit der Nase dabei mein Knie anstupsen. Aber hey, darum geht es auch gar nicht, es macht letztendlich wirklich Spass!

Natürlich ist es anstrengend, auch wenn aussieht, als wenn man nur in der Luft tänzelt um Dehnübungen zu machen. Es ist mehr als das. Mir wäre es auch lieber, ich wär talentierter und könnte alle Figuren halten, aber jeder hat in Yoga seine Stärken und seine Schwächen. Ich kann aber zum Beispiel die Figur des Baumes ohne Probleme halten, während überaus talentiertere Yogis da abschwächeln. Beim „Baum“ steht man aufrecht und verlagert sein Gewicht auf das rechte Bein, das linke Bein wird gebeugt und der Fuss gegen die Innenseite des rechten Oberschenkel gestellt. „Strike“ für mich! 😉

Nun gut, am Sonntag machte ich erste Erfahrung mit Music Flow Yoga, bei dem die Abfolge von Asanas (Körperhaltungen) mit einem modernen Lied fliessend absolviert werden. ‚Flow‘ bedeutet die Verschmelzung mit dem Moment. Du bist im Fluss mit dem, was du tust und wirst von deinem Atem geführt. Das ganze wird mit einer darauf abgestimmten Musik hinterlegt und nach und nach wird jede Abfolge fliessender, wie ein Tanz, als wäre man im ‚Flow‘.

Ob das auch zum Intensivyoga gehört, weiss ich leider nicht, aber ich hatte trotz der recht einfachen Abfolgen in den 2 Stunden gut zu kämpfen. Ganzheitlich ist ein Begriff. Dennoch war ich stolz wie Oskar, dass ich mich nach so langer Yoga-Abstinenz ganz gut geschlagen habe!

Danach fühlt man sich, als wär man in einer Massage gewesen: alles mal ordentlich durchgeknetet. Vor allem meine Armmuskulatur tat weh. Nach einen schönen Nachmittag in der Sauna und 4 Aufgüsse später fühlte ich davon aber fast nichts mehr.

Der Sonntag war für mich richtig herrlich! Ich liebe solche Tage! Bitte mehr davon!

Namasté!

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