Club27 um Amy Winehouse erweitert // „Live Fast, Love Hard, Die Young“

Es nervt. Jeder macht sich seiner Betroffenheit Luft, in dem er seit gestern Amy Winehouse’s Tod auf die Pinnwand postet. Ich meine, was säuft die auch wie ein Loch…? Ja, sie hat wirklich prima, einzigartige Musik gemacht, aber sie hatte ihr Leben nicht im Griff.  Zuletzt las man nichts anderes mehr Artikel Nr. 456 eines Rauschtagebuches der Amy. Das hat mich überhaupt nicht interessiert. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Ein Posting einer Freundin trifft es auf den Punkt: „R.I.P. Amy Whinehouse… Beautiful voice but fucked up life…!“

Natürlich fühle ich mich bei so einer Meldung auch überrumpelt, aber andererseits: Hat sie nicht konsequent darauf hingearbeitet? Das einzige, was mir wirklich daran leid tut, ist ihr Vater, der offensichtlich immer wieder versucht hat, seiner Tochter zu helfen. Aber bei ihrer selbstzerstörerischen Art war ihr frühzeitiges Ableben doch absehbar und sie trat nun dem ‚Club27‘ bei. Der ‚Club27‘ besteht aus einer Gruppe namenhafter Musiker wie z. B. Jimi Hendrix, Janis Joplin und Kurt Cobain, die alle im Alter von 27 Jahren starben. Neben dem Todesalter sind sie für einen exzessiven Lebensstil, ihren außergewöhnlichen musikalischen Einfluss sowie die Umstände der jeweiligen Tode bekannt. Ein Zufall, was?

Talent verschenkt, würde ich sagen. Schade!

(Amy Winehouse // Rehab live … auf YouTube.de)

1 comment on “Talent verschenkt!”

  1. Ich bin versucht dir zuzustimmen, kann es dann aber nicht ganz. Auch ich habe meine Statusline angepasst, da ich der Meinung bin die Musikwelt hat eine großartige und wie du völlig zurecht schreibst, einzigartige Stimme viel zu früh verloren. Zu ihrem Vater habe ich ein sehr gespaltenes Verhalten, da seine Doku-Soap über sein Leben als Amys Vater und das „Verschenken“ ihrer Kleidungsstücke nach dem Tod etwas zu selbstdarstellerisch erschienen.
    Hat sie sich selber kaputt gemacht? Ja. Ohne Zweifel.
    Ist Alkoholsucht eine Krankheit? Ja. Ohne Zweifel.
    Es ist schwer eine klare Meinung zu Amy oder den anderen Mitgliedern des Club27 zu haben. Aber so wie auch der Tod einer Janis Joplin von der Generation unserer Eltern betrauert wurde (und auch da hat man es wohl oder übel kommen sehen), so steht auch den Musikliebhabern unserer Generation ein ehrlich gemeintes RIP Amy zu.
    Wie ich finde.
    🙂

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