Die Macht der Motivation. Oder wie man den Schweinehund besticht.

Manchmal ist mein innerer Schweinehund immens gross. Der hält mich auf der Couch und obwohl ich mir so viel vornehme, passiert nichts. Weil ich dann aus unerfindlichen Gründen null Antrieb habe und mich dann viel lieber sinnlosen Dingen zuwende. Natürlich ärgere ich mich darüber.

Manchmal kann man sich dann doch überwinden: „Allahopp!“ Und manchmal ziehen sich die Stunden dahin bis überhaupt einmal was passiert…

So erging es mir heute mit dem Sport. Ich wollte laufen UND schwimmen gehen. 15 Uhr und es regnete immer noch. Da schlief ich auf der Couch vor Langeweile ein. Gut, ich gebe zu, ich kam Freitag nachts viel zu spät von einer Geburtstagsparty heim und gestern nacht sah ich mir bis fast 1 Uhr die Live-Übertragung des Ironman in Kona auf Hawaii per stream via Apple TV an und habe noch bis 3 Uhr morgens gelesen.

Trotzdem kann ich es dann nicht leiden, wenn ich wegen Müdigkeit von meinem Plan abweichen muss. Und dann kommt mein Schweinehund ins Spiel, der sich für Relaxen gross und stark macht. Aber mein schlechtes Gewissen scheint noch grösser zu sein als dieser Wauzi. Sie knurren sich an und ich mitten drin. Geilo!

Das schlechte Gewissen siegt. Ich google nach dem Zeitpunkt der Dunkelheit und fand folgende Erläuterung: „[…] Die bürgerliche bzw. zivile Abend-dämmerung beginnt heute in Karlsruhe um 19:09 und schließt sich an die bürgerliche Dämmerung an. Die nautische Morgendämmerung in Karlsruhe beginnt heute um 06:38. Man nennt die nautische Dämmerung auch die mittlere Dämmerung, weil sie sich zwischen der bürgerlichen und der astronomischen Dämmerung befindet. Die nautische Abenddämmerung in Karlsruhe beginnt um 19:46. Die letzte Dämmerung ist die astronomische Dämmerung. Die astronomische Morgendämmerung in Karlsruhe beginnt heute um 06:01. Die astronomische Abenddämmerung beginnt heute in Karlsruhe um 20:22 […].“ (Quelle: hier). Alles klar? Ja, so ging es mir auch 😉

„Mensch, du wolltest doch deine neue Laufhose unbedingt diese Woche ausprobieren!“ Kaum daran gedacht, war die Motivation blitzartig da und ich packte ehrfürchtig meine neue 2XU Compression tights aus. Ich habe sie schon am Montag anprobiert und finde sie vom Tragegefühl her superangenehm.

Dazu probierte ich den neuen Rebound Racer von Moving Comfort aus, ein Sport-BH und ein schickes Stirnband, ebenfalls von Moving Comfort.

Ich liiiebe neue Sachen! Dadamdadamdadadadadam… *sing*

Der Grund für eine neue Laufhose war, dass ich für eine Standardlänge zu lange Beine habe. Es mag vielleicht für Kurzbeinige dekadent klingen, aber man hat mit Hochwasserhosen überhaupt keinen Spass. Hosen abzukürzen ist eine ganz andere Nummer als den Saum an Hosen rauszulassen. Und im Winter mit wadenlangen Turnhöschen durch die Wälder zu sprinten, ist todesmutig. Mit Stulpen über den Waden mehr als schick, ähm *räusper* Ausserdem finde ich die Winter tights, die ich besitze, mehr als unbequem. Weswegen ich dann das Laufband im Fitnessstudio vorziehe, was aber nicht so meins ist. Stumpfsinniges auf der Stelle treten ohne Frischluft und dann die Rumtorkelei, wenn man vom Band absteigt. Dazu kommt es, dass ich in den letzten Jahren  Compressions Produkte immer mehr zu schätzen weiß. Ich habe auch die schicken knallpinken CEP-Strümpfe, die einfach nicht zu übersehen sind – soll heißen: Hier komm ich! 😉

Tja und ein guter Sport-BH ist unerlässlich, wer keinen unschönen Hängebusen haben möchte. Denn bereits beim leichten Joggen und einer Geschwindigkeit von 12 km/h schwingt ein durchschnittlicher Busen bis zu 8,5 cm mit der Bewegung mit. Laut „Runner’s World“ legt der Busen somit pro Kilometer ganze 84 Meter zurück. Die meisten Sport-BH’s sind meiner Meinung nach entweder sehr omahaft oder geben für den Laufsport keinen ausreichenden Halt. Ich habe schon etliche ausprobiert und weggeschmissen. Hängen geblieben bin ich bei einem Pull-over Top einer amerikanischen Marke. Aber wenn man mehrfach Sport in der Woche macht, kommt man mit dem Waschen kaum noch nach. Also muss ein bis zwei neue Modelle her. Erstes Objekt der Begierde: der Rebound Racer von Moving Comfort. Tolles Design, weicher Stoff und verstellbare Träger. Und es sitzt „alles“ bombenfest! Preislich braucht man sich nichts vormachen, hinter den meisten Modellen, die etwas taugen, steckt ein ausgeklügeltes System. Das merkt man schon an den Details und Verarbeitung und kosten etwa zwischen 35,- bis 50,-€.

Das Stirnband von Moving Comfort hält meine Haare zurück. Ich binde mir zwar meine Haare zusammen, aber ein paar Strähnen fallen doch ins Gesicht und äh, das halte ich für ein bisschen nervtötend. Kinderhaarspangen finde ich unsexy und machen die Haare kaputt. Haarreifen rutschen.

Dann lief ich los. Holla die Waldfee, ich bilde mir ein, dass die Compression tights mich schneller macht so wie die Laufschuhe von Nike free mich in Hermes verwandeln! Die Beine fühlen sich leichter an. Der Stoff ist schwerer, schmiegt sich aber schön an. Einziges Manko: auch die 2XU ist nicht so lang wie ich sie gerne hätte, sie hört bei mir schon knapp über den Knöcheln auf und der Hosenbund rollt sich immer zur Hüfte herunter. Ansonsten perlt sogar der Regen an ihr ab, als es anfing zu tröpfeln.

Das Stirnband rutschte zunächst, bis ich es tiefer in die Stirn zog und hielt dem Lauf prima stand. Den Lauf musste ich leider etwas abkürzen, da der Regen dann vollends einsetzte. Und der Sport-BH hielt alles bestens 😉 Liebäugel ja schon wieder mit einem weiteren von Craft 😉

Die tollen Sportsachen für Frauen gibt es übrigens bei beeathletica. Bedacht auf Nachhaltigkeit haben diese schönen Sachen nicht nur Funktion, sondern sind auch noch richtig hübsch und qualitativ hochwertig. Schliesslich müssen die Sachen auch etwas aushalten! Ein wirklich toller Onlineshop, den ich wärmstens weiterempfehlen kann!

Klatschnass, aber glücklich komme ich nach Hause, schmeiß‘ den Kamin an um heimelige Gemütlichkeit herzustellen (die Heizungen sind noch nicht eingeschaltet), gehe heiss duschen und koche mir ein leckeres Süppchen mit Maultaschen. I’m in heaven und der Schweinehund ist auf einmal ganz still 🙂

 

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