… but it is still beautiful!

Kennt ihr es, dass der Alltag einem eintrudelt mit Stress, Hetze und motzigen Gedanken? Man merkt dann noch nicht einmal, dass man an allem etwas auszusetzen hat. Nichts macht wirklich reine Freude, den kleinsten Fehler findet man immer und sofort. Es ist ein kleiner Kreislauf, den man durchbrechen muss. Wenn man nicht gerade selber drauf kommt, soll man dankbar sein für eine liebe Person an seiner Seite, die einem daran erinnert.

Auf einmal hält man inne. Stille.

Nimmt sein schlaues Büchlein noch mal zur Hand und da steht’s.

  1. Zweifel beseitigen durch Achtsamkeit. Habe Vertrauen in dir.
  2. Geduld üben und Ruhe finden durch Achtsamkeit. Bewußt Unruhe loslassen.
  3. Trägheit loslassen und aktiv werden. Gewohnheiten brechen und Motiviation finden durch Ziele setzen.

Weitere Punkte lasse ich jetzt einfach außen vor, weil ich in der Meinung bin, wenn man Achtsamkeit übt, kommen die anderen Dinge von fast alleine. Achtsam kan man gegenüber seinem eigenen, aber auch gegenüber anderen Empfinden sein. Wenn man ein Gespür dafür entwickelt, entwickelt man fast automatisch Mitgefühl und Toleranz und konzentriert sich auf das Wesentliche.

Interessant ist es, seine Zweifel anzuschauen. Wo gibt es denn sowas? Man zweifelt immer mal wieder an etwas. Sei es seiner Partnerschaft oder an seinem Job oder sogar an sich selbst. Aber in unserer westlichen Gesellschaft wird nie danach verlangt, nach deinen Zweifeln zu schauen und sie zu benennen. Im Buddhismus schon. In einem Bericht habe ich mal gelesen, dass man sogar zwischen großen und kleinen Zweifel unterscheidet. Dass die kleinen Zweifel die tatsächlichen Energieräuber sind, da man mit ihnen nicht weiter kommt bzw. keine Lösung findet. Diese sollte man nicht ernst nehmen, sie verwirren nur und rauben wahnsinnig Energie. Die großen Zweifel dagegen entscheiden über neue Lebensabschnitte wie z.B. einen neuen Job anzunehmen oder den Wohnort zu wechseln. Das sind Überlegungen, die ein Leben bereichern können und sollten nicht allzu lange auf die lange Bank geschoben werden.

Unruhe loslassen. Boah, wie soll man in Stresssituationen seine innere Unruhe und Angespanntheit loslassen? Zeit ist Geld, der Job will gut gemacht sein und wenn man heim kommt, dann pochen die Gedanken bis ins Unermessliche an morgen, übermorgen, über-übermorgen… Abschalten adé! Aber man soll sich inmitten von Unruhezuständen Inseln der Ruhe schaffen. Bewußt innehalten und die Unruhe an einem vorbei ziehen lassen. Geduld üben war noch nie meine Stärke (Widder!), kann man aber lernen. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es funktioniert. Manchmal hilft schon Durchatmen, wenn man gerade so ziemlich genervt ist. Innehalten, ein Liebliengslied hören oder sich kurz zu seinem Lieblingsort hinträumen. Jeder muss für sich selbst wissen, wann er seine Ruhe gefunden hat. Buddha sagte einst:

„Nur im ruhigen Teich spiegeln sich die Sterne.“

Am besten man setzt sich ein Ziel und freut sich drauf. Das gibt einem noch einmal einen Schub Energie und Motivation. Jeder Mensch braucht etwas, was in antreibt und worüber er sich freuen kann. Barbara Sher trifft es in ihren Büchern auf dem Punkt:

„Was du wirklich tun solltest, ist all das, was dein Herz zum Singen bringt.“

In diesem Sinne sei dir immer gewahr: Life isn’t fair, but it is still good. And beautiful. Yes, it is.

Wolken kommen und gehen, aber die Sonne scheint immer…

 

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