… und werde zum Schmetterling!

Herzlich Willkommen auf meinem Blog ‚Become a butterfly‘!

Warum überhaupt zum Schmetterling werden…? Mir gefällt der Gedanke, vom häßlichen Räuplein zum schönen Schmetterling zu werden. Ich spreche hier nicht nur von äußerlichen Erscheinungen, sondern auch von den Qualitäten eines Menschens.

Man trifft mitunter auch Menschen im Leben, die einen ‚häßlichen‘ ersten Eindruck hinterlassen. Irgendwann trifft man diese auch wieder und ist überrascht, wenn diese sich auf dem zweiten Blick als nett herausstellen. Mich freuen solche Erkenntnisse immer sehr, da ich gerne davon ausgehe, dass der Mensch nicht abgrundtief schlecht ist. Natürlich möchte ich mich selbst nicht gerne als naiv hinstellen und immerwährend an das Gute im Menschen glauben. Aber ich wünsche es mir, so wird auch für mich das Leben ein bisschen bunter…

Unvoreingenommen auf die Menschen zu gehen zu können ist wirklich ein Geschenk, was man nicht immer so einfach umsetzen kann. Wenn man aber offen auf die Menschen zugeht, bekommt man immer ein Lächeln zurück. Die Reaktionen anderer sind immer ein Spiegel zu einem selbst.

Manchmal fühlt man sich auch wie ein ‚häßliches Räuplein‘ und möchte ad hoc vieles hinter sich lassen und im Hier und Jetzt leben. Buddha sagte:

„Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Das Leben ist hier und jetzt.“

Ich bin in der Meinung, viele haben noch gar nicht begriffen, im Hier und Jetzt zu leben. Sie trauern der Vergangenheit nach oder haben Angst vor der Zukunft. Dabei muss man sich selbst ganz stark vertrauen und davon loslassen. Das ist nicht immer einfach, zumal der Mensch dazu neigt, eine neue Situation mit vergangen Gefühlen und Erlebten abzugleichen und seiner Intuition zu folgen um in der neuen Situation handlungsfähig zu sein. Assoziiert man gute Gefühle mit der Situation, setzt man das Laufende fort. Das Thema Intuition und Gefühle finde ich ziemlich interessant. In einem GEO-Artikel wurde mal beschrieben, wie der Mensch Rationalität einsetzt, wenn er keine Assoziation mit Gefühlen aufbauen kann. Dann kann ein Mensch nicht mehr aus dem Bauch heraus entscheiden, sondern fängt an, abzuwägen.

Eine Entscheidung zu treffen, ist wichtig. Man kann sich wie ein Räuplein ‚einpuppen‘ und abwägen oder alles zurücklassen und endlich ‚fliegen’… Es ist alles eine Betrachtungsweise. Und wer nicht begreift, wie schön das sein kann, dem hilft Lao-Tse ein bisschen nach:

„Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling!“

Apropos: mir gefällt die Bezeichnung „Räuplein“. Als ich in Maastricht in einer superschönen Bibliothek ein niederländisches Kinderbuch in den Händen hielt, musste ich lachen. Der Titel klang so niedlich: „Rupsje Nooitgenoeg“. „Die kleine Raupe Nimmersatt“ war mal eines meiner Lieblingskinderbücher, die Niederländer aber neigen zu Verniedlichungen und so wird ganz schnell die kleine Raupe zum Räuplein 🙂

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen,

Jenny

(„Die kleine Raupe Nimmersatt“, Eric Carle)

 

 

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