Und Adieu, du mein tolles 2013!

Die schönsten Erinnerungen sind stets Erlebnisse, für die man sich Zeit genommen hat. Ich weiß genau, dass ich immer durchs Leben gehetzt bin, zu viel Ungeduld und Rastlosigkeit im Gepäck gehabt, zu viele Chancen verpasst, zu viele wertvolle Menschen im aufgewirbelten Staub übersehen habe.

(Charles Kuralt)

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Von bunten Mönsterchen und Glück.

Es ist soweit, ein neues Jahr bricht wieder an und auch wenn ich jedes Jahr an Sylvester ein bisschen in Melancholie verfalle, bin ich auch super gespannt darauf, was das neue Jahr für mich bringt. Dieses Jahr gab es einige richtig tolle Überraschungen für mich und ich habe mich der Sonnenseite zugewandt und der Schattenseite den Rücken gekehrt.

Dazu gehört auch ganz klar die Selektion von Menschen und ich kann mich da nur wiederholen. Auch dieses Jahr hatte ich es wieder mit ein paar wenigen Menschen zu tun, die unnatürlich und nicht authentisch waren. Es ist beinahe so als wenn du ein blaues Mönsterchen triffst und es dir erzählt, es sei grün. Du lächelst verständnisvoll und trotzdem fragt man sich im Inneren, warum sich dieser Mensch, nein, das Mönsterchen anderen und am meisten sich selbst etwas vormacht.

Und wenn man zaghafte Versuche anstrebt, zu erklären, daß das Grün doch eher äh… ein Blau ist, so stösst man verhement auf Widerstand. Und dann kommt man ziemlich genau an den Punkt, wo man nicht zusammen kommt, weil es dann zu anstrengend wird. Auch wenn das Mönsterchen es vielleicht nicht böse meint, aber man beschäftigt sich doch irgendwie, auch unbewusst, damit und das kostet enorm Energie, ob man es glaubt oder nicht. Ich möchte keine Menschen um mich herum haben, die nicht authentisch sind. Was soll man ihnen sonst denn glauben, wenn sie sich selbst am allermeisten verleugnen? Vor kurzem las ich diese Zeilen und es ist so wahr: Du kannst niemals jemand anderes sein ausser du selbst.

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Ich denke viel nach, auch über andere Menschen, und bin zufrieden mit meinem Weg. Ich würde rückblickend dieses Jahr nichts anderes machen. Oder wie Frank Sinatra einst sang: „I did it my way….“

Mönsterchen, egal ob grüne oder blaue, nehmen immer viel Raum bei anderen Menschen ein. Sie machen es sicherlich unbewusst, kompensieren aber so fehlende Aufmerksamkeit. Man merkt es kaum, aber irgendwann hat man das Gefühl, man hat Potter’s Dementoren an der Backe: sie rauben einem Energie.

Ich kann es jedem nur ans Herz legen: räumt bei euch auf! Oder mach es wie Harry Potter: „Expecto Patronum!“ Es dient nur dem Selbstschutz: Je mehr Raum man für sich gewinnt, umso klarer sieht man seinen Weg und umso glücklicher ist man mit sich und seinem Umfeld. So verschwinden die bunten Mönsterchen und ihr habt wahrhaftige und wichtige Menschen vor euch – mit Charisma, purer Freude, Neugier und voller Liebe.

Ja, ihr habt es richtig gelesen: Menschen voller Liebe. Ich hatte nämlich im November einen ganz bezaubernden Moment, indem mir drei sehr wichtige Menschen mir etwas ganz wichtiges gegeben haben und ich Dummie habe es zunächst nicht wahr genommen. Vielleicht nahm ich es auch als selbstverständlich. Wie beschämend! Es war erst eine aussenstehende Person, die uns mitbekommen hat und mir sagte, wie bezaubernd sie diesen Moment fand, in dem mir die Herzen meiner Lieben nur so zuflogen. Und dann kam der Blitzmoment: alles, was mir meine Lieben sagten und in mir sahen, geschah aus Liebe zu mir. BÄM.

Und dann schämte ich mich, die Dinge, die vor der Nase lagen, nicht erkannt zu haben, sondern mich meiner „Blindheit“ hingegeben habe. Alles, was nicht direkt mit deiner Person zu tun hat, sondern nur mit deinem Gedanken verknüpft ist, macht dich blind für die Tatsachen. Wenn du nicht frei bist im Geist, kannst du keine Sinne öffnen für das, was vor dir liegt. Ach, ja egal 😉 Es ist auf jeden Fall im Nachhinein ein schöner Moment gewesen und es tut richtig gut, zu wissen, dass man geliebt wird. Ich glaube sogar, nichts erfüllt einem mehr als diese Erkenntnis.

Jedenfalls sehe ich es als nicht einmal so Schlechtes, auch ein paar wirklich wenige negative Momente dieses Jahr gehabt zu haben. Sie gaben mir eine neue Richtung und ich weiss klarer denn je, was ich nicht will.

Denn auch dies habe ich mal in einem schlauen Absatz gelesen (ja, sorry, ich lese sehr viel und weiss dann nicht mehr, wo 😉 ): Wenn man nicht weiss, was man will, soll man zumindest die Dinge, die man nicht will, meiden. Das ist schlau und so kann man sich richtig gut selbst überlisten. Ha! Ich liebe einfache Formeln, die aufgehen! 😉

Denn so verhält sich auch das Glück. Wenn man danach greifen will, entschwindet es. Schafft man sich aber den Raum dafür, ist es irgendwie da. Und wie man sich den Raum schafft, weiss jeder für sich am besten.

Was ich mir wünsche für das neue Jahr? Glücklich zu sein. Immerwährend und es zu spüren und zu teilen. Mit jedem, den ich gerne habe. Das sollte hoffentlich nicht zu schwer sein, denn die Mönsterchen habe ich ja bereits schon aussortiert und das werde ich 2014 einfach so beibehalten.

Ich habe außerdem ein paar Projekte vor und es verspricht, ebenfalls sehr spannend zu werden. Darum macht es mir ein bisschen leicht, das eindrucksvolle 2013 zu verabschieden. Ich freue mich drauf! 🙂

Was ich mir für euch wünsche? Ein wunderbares Neues Jahr mit vielen kleinen glücklichen Momenten! Ihr müsst sie nur sehen! Ich drücke euch ganz fest die Daumen! Feiert schön!

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