… oder wie man Silvester in Brüssel erlebt.

Ein lautes HALLO im Neuen Jahr! 🙂

Ich hoffe, Ihr seid gut ins Neue Jahr gekommen und habt die einen oder anderen neuen Vorsätze, die ihr auch realisieren könnt! Letzteres finde ich persönlich wichtig, um am Ende des Jahres eine positive Bilanz ziehen zu können. Alles andere wäre vergeudete Zeit.

Wir verbrachten Silvester bei Freunden in der schönen Hauptstadt Europas, in Brüssel. Zunächst führten uns unsere Freunde, die erst seit kurzer Zeit in Brüssel leben, zur Grande Place, wo um die Weihnachtszeit ein Spektakel zu sehen ist, wie wir es zuvor noch nie gesehen haben! Die (man sagt wirklich „die“) Grande Place gehört zu einen der schönsten Plätze Europas und wurde 1998 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

Bei winterlicher Kälte setzten wir uns vor (!) einen Pub mit Blick auf die gesamte Grand Place und bestellten Leffe, belgisches Bier. Dann setzte über den gesamten Platz und wohl darüber hinaus wahrhaftig imposante Orchestermusik ein, nur komponiert für diese wahnsinnige 15-Minuten-Installation: das Rathaus mit dem charakteristischen Turm und das Maison du Roi/ Broodhuis im gotischen bzw. neogotischen und die Gildehäuser im barocken Stil erstrahlten in tausenden von Lichtern! Begleitet von einer bezaubernden Sinfonie inszenierte man ein wechselndes und prächtiges Farbspiel auf den historischen Gebäuden. Es war unglaublich beeindruckend!

Rathaus Brüssel

Geflasht, aber auch etwas durchgefroren sind wir danach in ein kleines, typisch belgisches Restaurant essen gegangen und waren von dem leckeren Essen und den netten Bedienungen angenehm überrascht. 3 Stunden können rasend schnell vergehen, wenn man ein Silvestermenü mit 3 Gängen, viel Bier und lieben Freunden genießt. Bier? Ja, ich hätte von Anfang an auf meine Freundin hören sollen, als diese mir riet, in Brüssel lieber Bier statt Wein zu trinken. Ich hab’s probiert und Brüssel ist DEFINITIV eine Bierstadt. Merken, für’s nächste Mal! 😉

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Wir bewunderten seltsame Kunst in Schaufenstern, stolperten philosophierend & lachend durch die Altstadt, liefen an einem geschlossenen Ladurée Shop vorbei (Oooooooh!) und landeten dann in einer hiesigen Menschenmenge am Place de Brouckère. Eine Bühne mit Dj war aufgebaut, die wir nicht sehen konnten, aber ein riesiger Screen verriet es in der Live Übertragung. Menschen wuselten an uns vorbei, schoben, drückten, quetschten. Mein erster Gedanke war: „OMG!“ Ich fühlte mich auf einmal verdammt alt! Unsere Freunde sprachen unmittelbar kurz darauf genau das aus. Yes, ich war nicht alleine mit meinem leicht aufsteigenden Gefühl von Unwohlsein. Und dann wurde über Lautsprecher schon der Countdown runter gezählt: 4… 3… 2… 1… HAPPY NEW YEAR!!!

Und was war? Wir sahen kein Feuerwerk, weil es um die Ecke des Wolkenkratzers war! Ein bisschen enttäuscht gingen wir zu einem weiteren Platz, wo man zumindest einen Teil der explodierenden Raketen sehen konnte und mussten da schon ein wenig darüber lachen… Fazit: ich habe noch nie so eine volle Stadt gesehen. Ausser an Koniginnendag in Amsterdam vielleicht…

Wie das Glück ins Glas kommt

Wieder zu Hause in good old Germany lese ich auf Facebook den wunderbaren Eintrag von der wunderbaren Elizabeth Gilbert, der Autorin von „Eat Pray Love“, in dem sie ein „Happiness Jar“ präsentierte: ein grosses, verschliessbares Glas, in dem man 365 Tage lang seinen glücklichsten Moment des Tages auf einen Zettel schreibt und im Glas sammelt.

Am Ende des Jahres kann man das Glas öffnen und die Zettel lesen. Oder, so wie Gilbert es vorschlägt, an schlechten Tagen sich eine Handvoll aus dem Glas fischen und sich damit wieder aufmuntern. Sie berichtet mitunter auch von einer Frau, die wohl ein sehr hartes Jahr hatte und trotzdem am Ende des Jahres jeden Tag für sich einen glücklichen Moment abgewinnen konnte. Ist das nicht wunderbar? Auch wenn diese Idee sicherlich nicht neu ist, I LOVE IT!

Ich habe auch nicht immer die perfekten Tage, komme auch manchmal heim und könnte plärren, weil es sich anfühlt, als würde schier die Welt untergehen. Und in genau solch tristen Momenten vergisst man leider die vielen schönen Momente, die eigentlich in Überzahl sind. Ich lese sogar manchmal meinen eigenen Blog oder schaue Urlaubsfotos an, um mich selbst ein wenig aufzuheitern und von den negativen Gedanken abzulenken. Daher mag ich diese Idee mit dem „Happiness Jar“ besonders und habe mich gleich ans Werk gemacht und tadaaaa, ich habe jetzt mein persönliches „Happiness Jar“. Als erstes habe ich auch einen ganz besonderen Button hinein gelegt: „Mach jeden Moment zu einem Lieblingsmoment!“

Den Button habe ich von einer besonders lieben Freundin, die hervorragende Bücher für’s Herz schreibt und eines davon heisst „Lieblingsmomente„, bei dem die oben genannte Botschaft sehr stark im Fokus steht. Ich liebe es und kann euch auch all die anderen Bücher von ihr an’s Herz legen! Sie hat übrigens mit dem Schreiben ihrer Bücher ihren Traum verwirklicht und ist für mich meine persönliche „Überfliegerin 2014“! 🙂

Und darauf kommt es doch an, oder? Jeder hat Träume, die er verfolgt und braucht Lieblingsmomente im Leben. Jeden Tag, auch wenn die Sonne manchmal vielleicht nicht scheint oder wenn ein Lächeln schwer fallen mag…

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Ich finde, jeder braucht ein „Happiness Jar“! Think about it! 😉

Habt ein zauberhaftes & wunderbares 2015 mit hoffentlich mehr als 365 glücklichen Momenten! 🙂

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