Wie der Ball und ich keine Freunde werden.

Wer mal ein paar Wochen beim Atmen eingeschränkt sein, gar bei einer Seitwärtsbewegung vorne und hinten ein Stechen in den Rippen verspüren und mit ein bisschen „mimimimi“ auf sich aufmersam machen möchte, der lasse sich beim Stabilisationstraining auf ein Ballspiel ein – mit einem Ball, der nicht hüpft – und versuche, ihn mit Anlauf und einem Hechtsprung zu fangen! Lasse dabei die Arme – zum Fangen bereit –  weit nach vorne ausgestreckt, so dass er ungebremst mit dem Brustkorb auf dem Boden aufpralle. Das nennt man – richtig! – „Aua!“

Das Intervall-Training im Stadion danach war geprägt von Pieksen (Schmerzen ist was für Mädchen!) im Brustkorb, sobald ich tief Luft holen wollte. Wenn der Puls hochgeht und die Lunge ansetzt, ordentlich zu pumpen, spürt man es förmlich… Heissa, tut das weh!

Das ärgert natürlich. Konnte ich nicht den Ball einfach Ball sein lassen und einfach so tun, als hätte es mir nicht mehr gereicht…? Mein Stolz ist mir manchmal selbst im Weg! Hmpf…

Rippenprellung lautet die Diagnose beim Sportarzt. Die schlechte Nachricht. Die Gute: ich darf trotzdem weiterhin Sport machen! Der Körper bremse schon einem automatisch, wenn’s nicht mehr geht.

Soll heissen: Laufen mimimimi, Schwimmen mimimimi,… Rad fahren: sollte gehen.

In diesem Sinne: ein schönes Wochenende und lass‘ den Scheissball das nächste Mal ruhig liegen! 😉

 

(Quelle: http://www.stefan-fraedrich.de/)

2 comments on “„Mimimimi…“”

  1. Ich hole dich dann ab und wir gehen in Waldsee ein bisschen skimboarden. Sollte gehen. Da ist auch kein Ball im Spiel. Und wenn ich mir dann auch eine Prellung zugezogen habe … können wir uns daheim bemuttern lassen.

    Gute Besserung und pass das nächste Mal etwas besser auf dich auf, ja?

    • Liebe Grace,
      Vielen Dank! Das klingt doch nach einem Plan, habe das Skimboarden schon vermisst 😉
      Freu mich schon & alles Liebe!

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